
Industrieausstellung art-technica
Die Verbindung zwischen Industrie und Kunst stellte Schwarzenberg 2005 in einer bis dahin wohl einmaligen, sechswöchigen Ausstellung im ehemaligen Eisenbahntunnel unterhalb des Schlosses dar.
Das Anliegen der Ausstellung bestand darin, die traditionsreiche Region in ihrer Vielfalt, sowohl auf wirtschaftlich-industriellem Gebiet als auch auf kulturell-künstlerischer Ebene vorzustellen.
Die historisch gewachsenen Industriezweige der Eisenverarbeitenden-, Emaillier- und Papierindustrie bildeten den Schwerpunkt der art-technica. Aufgezeigt wurden die tief mit dem Erzgebirge verwurzelten Traditionen dieser Branchen, ihr heutiger Stand sowie ihre zukunftsorientierte und standortprägende Weiterentwicklung.
Im Rahmen der Eröffnung der art-technica erfolgte die erstmalige Vergabe des Schwarzenberger Kunstpreises art-figura. Ausgewählte Arbeiten der Preisträger und weiterer Wettbewerbsteilnehmer, die das Prinzip Form-Gegenform / Kunst-Industrie verdeutlichten, waren während der gesamten Ausstellungszeit im Tunnel zu sehen.


Was von der art-technica geblieben ist, sind die leuchtend roten Stelen des Industrielehrpfades und ein ausstellungsbegleitender Katalog der besonderen Art.
Ein Beitrag in diesem Katalog lautet Wendelstein 7x und informiert über die Beteiligung eines Schwarzenberger Unternehmens am weltweit größten Fusionsexperiment zur Energiegewinnung.
