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Mikroprojekte "sozial-genial in Schwarzenberg" 2018
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Antragsteller: AWO Erzgebirge gemeinnützige GmbH
Kinderhaus Sonnenschein

Kurzbezeichnung/Name des Mikroprojektes:
Eltern – Kind Treff in der Kita „Kinderhaus Sonnenschein“

Inhalt/Konzept:
Dank des Projektes „sozial-genial in Schwarzenberg“ war es uns möglich in unserer Kindereinrichtung wöchentlich einen Eltern-Kind Treff anzubieten. Wir möchten diese Möglichkeit der Begegnung auch 2017 und 2018 fortsetzen. Im Wohngebiet Sonnenleithe leben viele Alleinerziehende und sozial benachteiligte Menschen. (vorwiegend Frauen) Mit diesem Angebot möchten wir Eltern deren Kinder keine Einrichtung besuchen die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch oder auch nur zum Spielen geben. Außerdem sind wir in der Lage im Rahmen des Projektes „Starke Kinder“ an dem unsere Kita beteiligt ist, den Eltern bei der Bewältigung Alltags- oder Erziehungsproblemen Unterstützung zu geben. Eine Mitarbeiterin der Kita ist ausgebildete Elternbegleiterin und kann dort ebenfalls tätig werden. Es ist ein offenes Angebot bei welchen die Förderung der sozialen Begegnung und der Kommunikation im Vordergrund steht. Oft sind die Mütter isoliert und haben Hemmungen sich mit ihren Kindern in der Gemeinschaft zu integrieren. Das Angebot zeichnet sich durch seine Niederschwelligkeit uns seinen „Mitmach-Charakter“ aus, wodurch die Hemmschwelle bezüglich der Inanspruchnahme bereits im Vorab minimiert werden. Die Betreuung des Projektes soll durch eine langzeitarbeitslose Teilnehmerin erfolgen, die durch das Fachpersonal unterstützt wird. Durch ihre langjährige Erfahrung wurde sie in der Vergangenheit von den Müttern, Vätern und Kindern sehr gut angenommen. Wir können für die Zeit der Durchführung des Projektes zwei Räume zur Verfügung stellen. In diesen können die Kinder spielen, und die Mütter in den Erfahrungsaustausch treten.


Antragsteller: Kleingartenverein Sonnenleithe e.V.

Kurzbezeichnung des Mikroprojektes:
„Gartensparte im Wandel der Zeit, neue Generation und Nachwuchs aus allen Schichten und Kulturen“

Inhalt/Konzept:
Wir feiern 2018 unser 30-jähriges Bestehen des Kleingartenvereins Sonnenleithe e.V. Gerade in der jetzigen bewegten Zeit trägt ein Blick ins Grüne, in eine ruhige und harmonische Anlage besonders zur Erholung der Menschen bei. Gärtnern bedeutet Bewegen in der Natur, etwas Gutes für seinen Körper und Geist zu tun und fördert die Beobachtungsgabe von Pflanzen und Tieren. Es ist wichtig, dass unsere Kinder und Enkel noch wissen, wie vielfältig die Natur sein kann und was man dort alles Spannendes entdecken kann. Ein Garten trägt auch zur Erweiterung des Wissens bei und wie man das Erlernte sinnvoll nutzen kann. Ebenfalls lernen unsere Jüngsten sorgfältig mit Natur und Umwelt umzugehen. ein Garten bedeutet auch Verantwortung zu übernehmen für sich und andere, den Dialog miteinander zu führen, Erfahrungen auszutauschen. Es besteht die Möglichkeit auch Menschen mit Migrationshintergrund zu integrieren, ein gemeinsames Tema zu finden, gemeinsam zu arbeiten und die Sprache kennen zu lernen. Männer, Frauen und Kinder haben die Möglichkeit miteinander etwas Nützliches zu tun. Jeder Gartenfreund kann sich dabei einbringen. Die Vielfalt der Pflanzen- und Tierwelt gibt uns viele Möglichkeiten Gemeinsamkeiten zu finden und zu pflegen. Für uns ist es wichtig, einen Blick darauf zu haben, leerstehende Parzellen an interessierte, fleißige Nachnutzer zu geben, die auch bereit sind sich ins Vereinsleben einzubringen und diese auch zu finden. Seit Jahren arbeiten wir erfolgreich mit der „Aktion Kinderherzen“ und dem Bürgerbüro Sonnenleithe eng zusammen. Wir veranstalten regelmäßig gemeinsam im Sommer ein Kinderfest in unserer Gartenanlage und beteiligen uns ebenso an den Aktivitäten des Bürgerbüros. Am 30. Juni 2018 jährt sich das Bestehen der Gartenanlage zum 30. Male, aus diesem Grunde wollen wir dieses Jubiläum würdig mit einem Vereinsfest begehen. Es soll eine Kinderolympiade mit Entdeckungstour durch die Anlage, eine Tombola mit vielen interessanten Preisen und einen Kuchenbasar geben. Viele weitere kreative und sportliche Aktivitäten für Groß und Klein wird es geben. An Familien, vor allem auch die ältere Generation und Menschen aus anderen Nationen ist dabei auch gedacht. Für das leibliche Wohl für jeden Einzelnen ist ebenfalls gesorgt. der Abend soll mit der Ehrung verdienter Vereinsmitglieder beginnen und beim geselligen Beisammensein mit Freunden und Ehrengästen bei Musik und Tanz ausklingen.


Antragsteller: Deutscher Kinderschutzbund
Kinder- & Jugendzentrum Heide

Kurzbezeichnung des Mikroprojektes:
„Durch Stärkung des Ehrenamtes – mehr tun für Kinder aus Schwarzenberg“

Inhalt/Konzept:
- Werbekampagne für das ehrenamtliche Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit
- Interessierten die Anliegen/Angebote des DKSB vermitteln
- Ehrenamtler motivieren, an eigenes ehrenamtliches Handeln heran führen
- das Ehrenamt braucht Begleitung und Starthilfe
- Schaffung von personellen und sachlichen Voraussetzungen zur Stärkung des ehrenamtlichen Engagements
- Entwicklung einer Werbestrategie für das Ehrenamt
- Vorbereitung und Durchführung einer gezielten regionalen Informationsveranstaltung für alle an einem Ehrenamt interessierten Bürger (Höhepunkt des Projektes)
- Begleitung der Ehrenamtler bis zur Beendigung des Projektes


Antragsteller: Ralf Alex Fichtner

Kurzbezeichnung des Mikroprojektes:
“Zeichenzirkel” (Weiterführung)

Inhalt/Konzept:
- Weitere Einführungen in verschiedene Mal- und Zeichentechniken
- Schwerpunkte: Aquarell- und Pastellmalerei
- Berücksichtigung der persönlichen Vorstellungen und Stärken der einzelnen Teilnehmer bei der künstlerischen Umsetzung verschiedener Themen

Thema: Schwarzenberger Themen

Geplant ist mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen ca. 40 - 45 Stunden an dem o.g. Projekt zu arbeiten. Der Kurs findet wie in den Vorjahren im Haus der Vereine, Eibenstocker Straße 31 in 08340 Schwarzenberg statt.


Antragsteller: Heimat- und Geschichtsverein Pöhla e.V.

Kurzbezeichnung des Mikroprojektes:
„Dorfentwicklung“

Inhalt/Konzept:
- Ausstellungsentwicklung und verbesserte Präsentation in den neuen Räumlichkeiten
- weiter Durchführung der Aktivitäten (8. März, Kirmes, Seniorenweihnachtsfeier und Pyramidenanschieben)
- Betreuung der Senioren durch Mitglieder des Heimatvereins
- Integration der Klöppelfrauen in den Heimatverein
- weitere Unterstützung des Ortschronisten in der Chronik und bei der Sichtung des Materials für Ausstellungen
- weitere Gestaltung von Schautafeln
- Unterstützung bei Start und Ziel von Wandergruppen am bzw. im „Alten Rathaus“
- weitere Verbesserung der Zusammenarbeit mit anderen ortsansässigen Vereinen


Antragsteller: Wohnstätte der Lebenshilfe Schwarzenberg e.V.

Kurzbezeichnung des Mikroprojektes:
„Mittendrin- statt nur dabei!“

Inhalt/Konzept:
Das Mikroprojekt soll helfen Menschen mit Handicap in sozialen und gesellschaftlichen Bereichen zu integrieren. Im gesellschaftlichen Bereich möchten wir in Schwarzenberg und Umgebung für mehr Toleranz und Akzeptanz werben. „Mittendrin statt nur dabei“ ist unser Motto – Inklusion und Integration sind Worte, die wir in die Tat umsetzen möchten. Wir möchten unsere Theatergruppe ausbauen, öffentliche Auftritte anbieten. Dieses Jahr ist unser Ziel ein Musikstück von Vivaldi „Die vier Jahreszeiten“ einzustudieren und damit aufzutreten. Vielleich besteht ja die Möglichkeit, dieses in Schulen oder Kindergärten der Stadt Schwarzenberg aufzuführen. Weiter gilt es, unsere Bewohner am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen, dies gilt für Kinobesuche, Besuche im Bad, Theaterbesuche, Reisen, Wanderungen etc. Anknüpfend an vorangegangene Aktivitäten kann durch das Mikroprojekt eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung angeboten werden.


Antragsteller: Alltagsbegleitung für Senioren e. V.

Kurzbezeichnung des Mikroprojektes:
“Mein Herz und meine helfende Hand- für Senioren im Ruhestand“ - Fortsetzung

Inhalt/Konzept:

Durch das Projekt sollen alte Menschen, die nicht durch Pflegedienste und durch die Bezahlung von Pflegekassen versorgt werden können, betreut und aktiviert werden. Mit kleinen Hilfen im Alltag, Begleitung, Unterstützung und Besuche, sowie sinnvolle Aktivierungsangebote soll individuell, persönlich und niveauvoll die Betreuung und Begleitung gewährleistet werden.

Dieses erfolgt auf der Basis von 4 Säulen:
a. Betreuungs- und Förderungsdienst
b. Haushaltsservice- Dienst
c. Mobilisations- Dienst
d. Fahr- und Begleit-Dienst (keine Taxifahrten)

Unsere Mitglieder und Helfer wollen individuell und persönlich unsere Seniorinnen und Senioren aus Schwarzenberg betreuen, die mitunter einsam, hilflos, isoliert, ängstlich, zum Teil mit Kleinigkeiten überfordert sind, und trotzdem nicht als Krank und Dement eingestuft werden dürfen. Oft fallen gerade diese Menschen in ein Raster, wo sich niemand drum kümmert. Diesen Leuten wollen wir hilfreich unter die Arme greifen. Unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern macht diese Aufgabe große Freude, denn wir haben in der Vergangenheit gesehen, welche guten Taten wir erbringen und wie dankbar die älteren Menschen sind. Wir wollen wieder, wie in den vergangenen Jahren auch, unter dem Motto: „Die Heimat wieder neu entdecken!“ kleine Ausflüge in die nähere Umgebung machen. Zu heimatlichen Orten, wo die Erinnerung an frühere Zeiten geweckt wird und wo ein erzgebirgisches Heimatgefühl bei allen Teilnehmern entsteht. Bei diesen kleinen Ausflügen sind immer ca. 23 Senioren und ca. 8 Helfer dabei. Bei einem Frühlingsfest mit einem kleinen Kulturprogramm sollen sich die Seniorinnen und Senioren näher kennen lernen und es wird ihnen eine kleine Abwechslung im Alltag geboten. In der Weihnachtszeit wollen wir wieder eine Fahrt nach Aue ins Kulturhaus organisieren, zur Veranstaltung: „Erzgebirgsweihnacht“. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass auch alleinlebende, schüchterne Leute und Menschen ohne Bindung, die individuelle Betreuung und Begleitung besonders schätzen.



Antragsteller: AWO Erzgebirge gGmbH
Psychosoziale Ambulanz

Kurzbezeichnung des Mikroprojektes:
"Bildung einer Theatergruppe"

Inhalt/Konzept:

Die Theatergruppe ist ein Projekt, in der psychisch kranke Menschen in regelmäßigen Angeboten in kreativer Weise ihre persönlichen und gesellschaftlichen Probleme bearbeiten und aufarbeiten können. Durch diese Treffen werden die von der Krankheit betroffenen Menschen aus der sozialen Isolation gelöst und erleben, mit viel Humor, ihren Alltag einmal anders.
Es sollen durch die selbständige Herstellung von Kostümen und Bühnenbildern (Requisiten) handwerkliches Geschick gefördert, eigene Ressourcen gestärkt und spezielle Berufsbilder berücksichtigt werden. Alltagskompetenzen, Kommunikationsfähigkeit werden gestärkt.
Das soziale, spielende Miteinander sollen Lust und Freude auf Teamarbeit und an die Wiedereingliederung im Arbeitsleben machen.
Gemeinsam mit den Klienten wird ein entsprechendes Theaterstück ausgewählt und zum Schluss natürlich aufgeführt. Die Möglichkeit der Aufführung haben wir in unserem Haus. Da dieser Gruppe auch alleinerziehende Eltern angehören werden, wird angestrebt, auch die mit zu integrieren.



Antragsteller: AWO Erzgebirge gGmbH
Bürgerbüro Sonnenleithe

Kurzbezeichnung des Mikroprojektes:
"Leben in der Sonnenleithe - miteinander und füreinander"

Inhalt/Konzept:

Das Ehrenamtsprojekt „Zusammen ist man weniger allein“ unterstützt bereits seit 2010 das Quartiersmanagement Schwarzenberg Sonnenleithe als auch die stadtteilansässigen Vereine/Verbände. Dies umfasst u.a. die Planung, Durchführung und Nachbereitung/Auswertung von Gemeinwesen orientierten Angeboten im Stadtteil. In den regelmäßigen Treffen im Bürgerbüro werden verschiedenste Betätigungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten diskutiert und beratschlagt, die Mietglieder des Projekts stehen der Bevölkerung als Ansprechpartner, Nachbarschaftshelfer, als „Helfer in der Not“ für viele alleinstehende und von Einsamkeit bedrohte BewohnerInnen, als Unterstützer bei der Realisierung von kreativen, kulturellen und am Gemeinwesen orientierten Aktionen zum Wohle der Bewohner der Sonnenleithe zur Verfügung.
Mit dieser Unterstützung wurden bereits viele verschiedene kreative, kulturelle und sportive Angebote durchgeführt, immer unter dem Motto „von Sonnenleithnern für Sonnenleithner“, grundsätzlich vor Ort geplant, organisiert und durchgeführt und immer mit dem besonderen Fokus auf die Kooperation von lokalen Partnern.
Das angedachte Projekt soll aufbauend auf die bisherigen Aktivitäten und Erfahrungen das gemeinsame Miteinander im Wohngebiet weiter fördern und das gegenseitige Verständnis der Generationen untereinander ausbauen. Der demografische Wandel ist im Stadtteil auffallend, es gibt keine gleichmäßige Verteilung auf Altersgruppen im Wohngebiet. Sichtbar sind viele BewohnerInnen über 50 und eine hohe Anzahl an BewohnerInnen über 65 Jahre. Viele Ältere leben mit Hilfe verschiedenster Unterstützungs- und Pflegemöglichkeiten in ihren Wohnungen und können aufgrund fehlender sozialer Außenkontakte, die über die UnterstützerInnen hinausgehen, nicht mehr am sozialen Leben teilnehmen, Informationen zum Leben im Stadtteil erreichen sie oftmals nicht, die Hemmschwelle zur Teilhabe ist aufgrund der gesundheitlichen und/oder auch mobilen Einschränkungen zu hoch.
Den jüngeren Generationen fehlt oftmals das Verständnis, warum „gut gemeinte“ Angebote nicht angenommen werden, warum das gemeinsame Miteinander zwischen den Generationen oftmals schwierig ist und mit vielen Hürden und Problemen bis hin zu schwerwiegenden Konflikten und Vorurteilen gespickt ist. Aufgrund dessen sollen im Projekt Probleme erfragt, daraufhin Angebote und Projektbausteine mit integrativem Charakter erarbeitet werden, die ihnen entgegenwirken und das Ziel, gemeinsam statt nebeneinander im Stadtteil zu leben, weiter in den Blick nehmen. Im Fokus stehen gemeinsame generationsübergreifende Aktionen und Angebote für alle BewohnerInnen mit dem Ziel, Vorurteile abzubauen, voneinander zu lernen, sich besser zu verstehen und sich schlussendlich besser gegenseitig zu unterstützen. Vorstellbar sind u.a. Informationsveranstaltungen der jüngeren Generationen für Ältere, gerade in Bezug auf die Nutzung der sozialen Medien, gemeinsame sportliche Aktivitäten, Begegnungstage in Bezug auf erlebte Geschichte, bei denen BewohnerInnen über ihre Leben berichten, Veranstaltungen mit dem Ziel des gemeinsamen Miteinanders, regelmäßige Kreativangebote und vieles mehr.
Eine größere Veranstaltung aller interessierten Mitwirkenden und Akteure, Vereine, Initiativen und Einrichtungen in der Sonnenleithe ist im Herbst 2018 angedacht. Hierbei liegt der Fokus auf der gemeinsamen Planung, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung eines im Sinne des Projektes „bunten“ Tages für alle interessierten BewohnerInnen. Hier kann jeder seine individuellen Ressourcen und Fähigkeiten, einbringen und damit auch eine Stärkung des persönlichen Selbstwertes, sowie einen Ausbau sozialer Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Kritik- und Konfliktbereitschaft und -fähigkeit im Spiegel der Gruppe erfahren, jeder kann zeigen, was er kann.
Das Ehrenamtsprojekt ist nicht nur hierbei ein wesentlicher Projektbaustein, da die EhrenamtlerInnen bereits fest im sozialen Netzwerk der Sonnenleithe verankert sind und von den älteren BewohnerInnen anerkannt und geschätzt werden. Es ist außerdem Mittler zwischen Angeboten und Adressaten, werden Informationen auch an schwer erreichbare BewohnerInnen weiterleiten und dafür sorgen, dass diese am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.
Das Bürgerbüro steht hierbei unterstützend und beratend zur Seite.



Antragsteller: AWO Erzgebirge gGmbH
Schulclub

Kurzbezeichnung des Mikroprojektes:
„Vom Samen bis zur Frucht – gemeinsam im Jugendgarten werkeln ist eine Wucht“

Inhalt/Konzept:

Im Bereich der offenen Kinder- und Jugendarbeit innerhalb des Schulclubs soll basierend auf dem häufig von Besuchern thematisierten Wunsch, eigene Lebensmittel sowie Zierpflanzen anbauen zu wollen, ein entsprechend pädagogisch begleitetes Gemeinschaftsprojekt unter der bedarfs- Zielgruppenorientierten Themenstellung realisiert werden. In der Vergangenheit wurden mit den in dem Bereich interessierten sowie engagierten jungen Menschen bereits mehrere Ideen inhaltlich - organisatorisch reflektiert, wie eine gemeinsame zielführende Umsetzung des Vorhabens aussehen könnte. So entstand u.a. auch die Idee ein eigenes Beet auf dem Schulhofgelände anzulegen und kontinuierlich zu pflegen. Das Vorhaben mit den jungen Menschen soll jedoch nachhaltig und längerfristig in der Umsetzung von Bestand sein. Von daher wurde die Intention dahingehend auf Grund der mittelfristig zu erwartenden Umbau- und Umgestaltungsmaßnahmen des hinteren Schulhofes verworfen und weitere Ideen miteinander thematisiert. In dem Kontext haben mehrere Besucher den Vorschlag eingebracht, mit dem Kleingartenverein Rosenthal e.V. Kontakt aufzunehmen, inwieweit möglicherweise eine Kooperation zu dem Anliegen auf den zur Verfügung stehenden Kleingartenflächen möglich sein könnte. Das Vorhaben wurde daraufhin den Verantwortlichen des Vereins zu einem gemeinsamen Informations- und Abstimmungsgespräch vorgestellt. Diese haben in der Folge des Gesprächs mitgeteilt, dass zu dem avisierten Zwecke der ehemalige Schulgarten der Stadtschule Schwarzenberg – Oberschule kostenfrei zur Verfügung gestellt werden könnte. Auf Grund der Tatsache der Unterstützung des Vorhabens durch die Verantwortlichen der Kleingartenanlage, soll die Option soll die Option der Flächennutzungen Anspruch genommen werden, um mit den jungen Menschen das thematische Gemeinschaftsprojekt starten und in der Folge kontinuierlich begleiten zu können. Über den Bereich der offenen Kinder- und Jugendarbeit sollen die Rahmenbedingungen geschaffen werden, so dass sich die jungen Menschen zielgerichtet im Projekt einbringen können. Zudem sollen erforderliche Moderationsaufgaben im gesamten Projektverlauf über die Pädagogen übernommen werden. Sie sollen den jungen Menschen kontinuierlich als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Bei inhaltlichem Erfordernis werden im Projektverlauf auch externe Honorarkräfte mit entsprechender Sach- und Fachkompetenz zur Thematik hinzugezogen. Über das Projekt soll über das gemeinsame Tun entschieden für eine bewusste, gesunde und nachhaltige Lebensweise sensibilisiert werden.
Am Projekt mitwirken können insgesamt neben dem bereist vorhandenen Interessenkreis junge Menschen im Alter von 11 Jahren bis 26 Jahren, die primär in Schwarzenberg wohnhaft sind. Unabhängig von Geschlecht, kultureller Zugehörigkeit, Bildungsstand und Religion werden alle naturbegeisterten jungen Menschen im Projekt aufgenommen. Im Projektverlauf sollen bis zu 30 junge Menschen die Option der Mitwirkung am Projekt erhalten. Es ist auch eine phasenweise, jedoch stets mit den Projektverantwortlichen abgestimmte, Beteiligung in verschiedenen Projektphasen möglich. Die Bildung einer projektspezifischen Stammgruppe von 5 bis 15 jungen Menschen, welche an allen Phasen mitwirken, wird dennoch angestrebt.
Der Erwerb sozialer und personaler Kompetenzen spielt eine zentrale Rolle im Leben junger Menschen und ist zudem eine wichtige Voraussetzung zur beruflichen und gesellschaftlichen Integration. Unter Berücksichtigung dieses Aspektes sowie basierend auf den Erfahrungen in der praktischen Arbeit mit jungen Menschen vor allem in dem Bereich der offenen Kinder- und Jugendarbeit soll das handlungsorientierte Gruppenprojekt im Freizeitsetting über das gemeinsame Planen, Erleben und Ziele erreichen bewirken, dass die Sozialkompetenz von jungen Menschen gestärkt und gefördert werden. Die Tatsache sich mit eigener Lebenswelt auseinanderzusetzen und diese mitzugestalten befördert ebenso die Motivation zum gemeinnützigen Agieren im Sinne der Allgemeinheit. So können weiterhin die regelmäßigen Projekttreffen im Hinblick auf die abgestimmte Planung und Gestaltung des Gartens, das stetige praktische Zusammenarbeiten im Jugend- Gemeinschaftsgarten sowie die Interaktion im Spiegel der Gleichaltrigen zu einer Weiterentwicklung der lebenspraktischen Erfahrungen beitragen. Die Umsetzung des Projektes wird für die jungen Menschen sehr handlungsorientiert und partizipativ ausgerichtet sein sowie zielgerichtet an deren Lebenswelt andocken.
Das Projekt wird in 4 Phasen verlaufen: 1. Projektteam bilden; 2. Planung des Jugend- Gemeinschaftsgartens – Was soll auf dem Gelände entstehen?; 3. Umsetzung der praktischen Inhalte und stetige Reflexion des Standes der Umsetzung; 4. Ernte und Vorbereitung des neuen Jahres. In den Phasen von der Planung, dem Aufräumen, dem Umgestalten, dem Bauen und dem Anlegen bis zur Erntewerden die jungen Menschen stetig kooperativ agieren und Teamwork intensiv erfahren. Die jungen Menschen haben im Projekt die Option, sich über das aktive Tun im Spiegel der Gruppe zu erleben. Dabei werden Sie vor allem in ihrer Urteils- und Kritikfähigkeit, ihrer Toleranz und Akzeptanzgefragt sein. Ebenso ist das Projekt ein passendes Trainingsfeld zur Förderung von Kreativität, Kooperation und Strategien der Konfliktbewältigung. Das erworbene Wissen während der Projektlaufzeit werden die jungen Menschen als Resümee der Projektaktivitäten bei einem gemeinsamen Erntedankfest unter Beweis stellen. Großes Ziel hierbei ist die Präsentation ihrer selbst angebauten geernteten Früchte der Natur.
Die Teilnehmerakquise für das gesamte Projekt wird primär über die Einrichtung Schulclub in Schwarzenberg mittels Aushängen erfolgen. Zudem wird es projektbezogene Veröffentlichungen auf der Homepage des Trägers sowie dem Träger Facebook Account geben. Die Aushänge zu Teilnehmerakquise sowie Informationen zum Vorhaben werden zu Projektbeginn auch Kooperationspartnern des Schulclubs verbunden mit der Bitte um Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit übermittelt. Es sollen dadurch zudem auch weitere junge Menschen, die bisher noch nicht die Einrichtung aufgesucht haben, auf die Jugendeinrichtung aufmerksam gemacht werden.
Für eine beständige und regelmäßige Projektumsetzung sowie nachhaltige Fortführung der Projektaktivitäten garantiert zudem auch die Kooperation sowohl mit dem Schulverweigerer Projekt „Lift“ der Volksolidarität Westerzgebirge e.V. als auch mit dem Mikroprojekt der Kompetenzagentur Erzgebirge: „Jugend für Jugend – wir sind gemeinsam in unseren Quartieren aktiv!“. Beide Kooperationspartner beteiligen sich jeweils an einem festen Tag in der Woche in der Projektumsetzung.
Das Projekt insgesamt hat aus Sicht des Antragsstellers Modell- und Erprobungscharakter, um zu schauen, inwieweit eine kontinuierliche und regelmäßige Sensibilisierung von jungen Menschen für das Thema in der pädagogischen Arbeit mit diesen mittel- und langfristig gelingen kann sowie unter welchen Voraussetzungen die Motivation der beteiligten jungen Menschen für die Projektaktivitäten nachhaltig aufrecht erhalten werden kann. Die Nutzung der Kleingartenfläche erfolgt ausschließlich projektbezogen und ist damit auch inhaltlich klar festgelegt.



Antragsteller: Pferdesportverein Grünstädtel e.V.

Kurzbezeichnung des Mikroprojektes:
"Komm zum Pferd – Reiten für Jedermann, Förderung des ehrenamtlichen Engagements im Verein im Zeichen des Mottos 'Miteinander = Füreinander'"

Inhalt/Konzept:

Der Pferdesportverein Grünstädtel wurde 1972 gegründet und bietet seit dieser Zeit Reitunterricht für Jung und Alt. Unser Verein ist gemeinnützig und anerkannt zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit. Er teilt sich speziell in zwei Sparten auf. Einmal der wirtschaftliche Teil – dem Reitbetrieb mit Angestellten, welche für die Erteilung von Unterricht und Versorgung der Pferde zuständig sind. Dieser wird hauptsächlich durch Einnahmen des Reitbetriebes und der Pensionseinnahmen finanziert. Ein nicht unerheblicher Posten sind aber die ehrenamtlichen Tätigkeiten der Mitglieder und Nichtmitglieder. Dieser Zweig des Ehrenamtes dient zum Beispiel dem Organisieren von Veranstaltungen zur Präsentation des Vereines in der Öffentlichkeit, wie zum Beispiel Kindertagveranstaltung Köhlerhütte Fürstenbrunn oder Teilnahme am Ostermarkt Schwarzenberg. Wir gestalten jährlich vielfältige Aktivitäten für unsere Reiter und Besucher und nehmen an verschiedenen gemeinnützigen Veranstaltungen teil, um den Verein zu präsentieren. Wir richten spezielle Reitcamps aus, ein Vereinsturnier sowie Familien-Aktiv-Tage und unser Weihnachtsreiten. Kindergeburtstage, Osterreiten, Faschingsreiten und Wandertage sind bereits beliebter Bestandteil unseres Vereinslebens. Auch sind wir verantwortlich für die Unterhaltung der im Besitz der Stadt Schwarzenberg befindlichen Reitanlage, was ausschließlich durch ehrenamtliche Tätigkeiten erfolgt. ein ganz wichtiger Teil unserer Vereinsaufgabe besteht auch im Heilpädagogischen Begleiten mit dem Pferd. Das Heilpädagogische Begleiten mit dem Pferd ist eine ganzheitliche Fördermethode für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Es ist eine Möglichkeit, Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen bei verschiedenen Prozessen der Heilung zu begleiten und zu unterstützen. Die ehrenamtlichen Tätigkeiten möchten wir mit unserem Projekt Förderung des ehrenamtlichen Engagements im Verein im Zeichen des Mottos „Miteinander = Füreinander“ weiter ausbauen. Wir sind momentan dabei, den Nachwuchs nicht nur reiterlich zu fördern, sondern auch an das Ehrenamt vorsichtig heranzuführen. Wir sind der Meinung, dass durch die Mitarbeit im Verein, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geboten wird, sich sinnvoll in der Freizeit zu beschäftigen, dem Alltagstrott zu entfliehen und selber zu lernen und sich persönlich weiterzuentwickeln. Hier wird ihnen die Chance gegeben, eine Aufgabe in Eigenverantwortung frei zu gestalten. Es verbindet nicht nur gemeinsame Ziele, auch werden wichtige Erfahrungen im Umgang mit Menschen gesammelt.


Antragsteller: Seniorenverband BRH, Bund der Ruheständler, Rentner und Hinterbliebenen / Landesverband Sachsen e.V.

Kurzbezeichnung des Mikroprojektes:
„Kennenlernen unserer sächsischen Heimat – das Lausitzer Seenland“

Inhalt/Konzept:

Der Verband versteht sich als Zusammenschluss von Versorgungsempfängern, Rentnern, Vorruheständlern und deren Hinterbliebenen aus dem Gesamtbereich desöffentlichen Dienstes sowie allen anderen Bereichen des beruflichen Lebens. Generell ist das Ziel des Seniorenverbandes, dass die ältere Generation nicht an den Rand der gesellschaftlichen Entwicklung gedrängt wird. Viele unserer Senioren sind alleinstehend und werden durch unsere monatlichen kulturellen Angebote aktiviert, in der Gemeinschaft am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. zu unserem Regionalverband zählen 37 Mitglieder und 3 Freunde des Verbandes, die ebenfalls häufig an unseren Veranstaltungen teilnehmen. Unser Jahresplan sieht unter anderem vor, dass wir am 17. Juli 2018 eine Fahrt ins Lausitzer Seenland unternehmen werden. Wir wollen Wissenswertes über die Umgestaltung dieser Lausitzer Region erfahren und die Natur erleben. Das „neue Seenland“ entsteht größtenteils aus restlöchern ehemaliger Braunkohletagebaue. Diese werden geflutet und in Seen umgewandelt. Einige der entstehenden Seen haben ihren Endwasserstand bereits erreicht, andere werden erst in einigen Jahren vollständig geflutet sein. Unsere Senioren werden auf einem der Seen eine Rundfahrt unternehmen. Eine Reiseleiterin wird uns die Gegebenheiten erläutern. Mit der Realisierung dieser Fahrt garantieren wir für die teilnehmenden Senioren eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und soziale Integration in die Gruppe derer, die ein arbeitsreiches Berufsleben hinter sich haben. Viele unserer Mitglieder besitzen aufgrund ihres Alters keinen PKW bzw. keine Fahrerlaubnis, deshalb werden wir diese Fahr mit einem Reisebus organisieren. Der Vorstand unseres Regionalverbandes arbeitet ehrenamtlich und bietet anderen Senioren sozialer Organisationen der Stadt Schwarzenberg und Umgebung immer wieder die Teilnahme an unseren Höhepunkten an. Mit unserem Vorhaben wollen wir das Projekt „Seniorennetzwerk“ der Stadt Schwarzenberg unterstützen und so älteren Bürgern der beteiligten Vereine bzw. Organisationen die Teilnahem entsprechend der Kapazität anbieten. Dazu werden Absprachen unseres Vorstandes mit den anderen Netzwerkpartnern erfolgen. Die Kosten für diese Tagesfahrt müssen unsere Senioren selbst tragen.


Antragsteller: Arbeitslosenzentrum Schwarzenberg für das Erzgebirge e.V.

Kurzbezeichnung des Mikroprojektes:
„Computerkurs für Arbeitslose und sozial Schwache“

Inhalt/Konzept:

Auch 2018 möchten wir mit der Unterstützung der Stadt Schwarzenberg einen Computerkurs für Arbeitslose uns sozial Schwache anbieten.
Neben Text- und Bildbearbeitung und Präsentationen soll auch das Internet mit E-Mails (auch mit Anhängen. z.B. Bewerbungen in pdf-Format) oder das Herunterladen von Formularen auf verschiedenen Internetportalen ein Thema sein. Das Internet wird immer mehr zu einer unverzichtbaren Informationsquelle. Deshalb werden seriöse und informative Internetquellen vorgestellt.
Selbst beim Kauf von Computerprogrammen bekommt man keine Installation DVD mehr, sondern nur noch einen Nummerncode für die Installation übers Internet. Für den Anschluss von älteren Druckern und Scannern werden meistens Treiberdateien aus dem Internet benötigt usw. Diese und weitere aktuelle Themen werden wir im Kurs behandeln.
Die Teilnehmerzahlen werden dabei variabel gehalten, damit bei freiwerdenden Plätzen immer wieder neue Teilnehmer einsteigen können.



Antragsteller: Sportgemeinschaft Neuwelt e.V.

Kurzbezeichnung des Mikroprojektes:
„Betreuung von Kindern und Jugendlichen in Sportgruppen der SG Neuwelt“

Inhalt/Konzept:

In den Sportgruppen trainieren 58 Kinder und Jugendliche in der Altersklasse 5-17 Jahre. In der Woche finden 4 Trainingseinheiten statt. Jährlich fahren die Kinder und Jugendliche 2x ins Trainingslager. Es finden vier Heimwettkämpfe und 15 Auswärtskämpfe statt. Einmal jährlich veranstaltet die SG Neuwelt ein Breitensportfest. Für alle Veranstaltungen wird ein Betreuer benötigt.


Antragsteller: 1. Siedlerverein Schwarzenberg e.V.

Kurzbezeichnung des Mikroprojektes:
„vereinsoffenes Kinderfest“

Inhalt/Konzept:

Wir, der 1. Siedlerverein Schwarzenberg e.V., veranstalten jährlich ein Siedlerfest – schon mehrfach mit einem Vereinsoffenen Kinderfest. Auf Grund der positiven Resonanz und Begeisterung der Kinder wollen wir gern dieses Kinderfest auch in diesem Jahr zum Siedlerfest als separates Kinderfest für alle Kinder unseres Stadtteiles am 24.06.2018 auf unserem Grundstück am Bockauer Weg in Angrenzung zum Wohngebiet Heide organisieren. Diese Kinderfeste werden neben den Kindern der Vereinsmitglieder vor allem auch von Kindern des Wohngebietes Heide untergebrachte Asylbewerberfamilien mit Freude an unserem Fest teil und werden sich sicher auch über eine Wiederholung des Kinderfestes freuen. Als Überraschung für die Kinder haben wir für dieses Jahr ein kleines Clown Programm o.ä. geplant. Damit alles im richtigen Licht erscheint wollen wir zwei neue Lichterketten anschaffen. Wie im vergangenen Jahr sind auf dem entsprechend geschmückten Bereich der Aufbau einer Bastelstraße, Spiel- und Sportstationen, Kinderschminken und am Abend ein Lagerfeuer geplant. Natürlich soll für die Kleinen auch ein Saft und etwas zum Maschen bereitstehen.
Durch das Kindefest kommen Kinder und Eltern verschiedenster Herkunft, sozialer Schichten zusammen und begegnen sich in einer aufgelockerten Atmosphäre. Durch die Spiele und Bastelstationen werden die Kinder zum gemeinsamen Handeln angeregt.



Antragsteller: Kreisjugendring Erzgebirge e.V.
Mobile Jugendarbeit Schwarzenberg

Kurzbezeichnung des Mikroprojektes:
„Scootercontest 2018 – ‚Las Rollas‘“

Inhalt/Konzept:

Bereits zweimal wurde der Scootercontest als Nachfolger des seit Anfang des Jahrtausends jährlich ausgetragenen Skateboard-Contest auf der Skater Anlage in Schwarzenberg Sonnenleithe erfolgreich durchgeführt. Die Jugendlichen, die auf ihren Stuntrollern (Scooter) die Anlage regelmäßig nutzen, gehören zu einer Jugendszene, die ihre Freizeit einem zunehmend ausdifferenzierten Sport widmen, ähnlich des Skateboard Fahrens. Sie lösten in den letzten Jahren die älter gewordene Skater Generation ab. der Scooter-Sport, der sich durch immer neue und in sportlicher Hinsicht künstlerische sowie komplexe und schwierige Tricks auszeichnet, ist gleichzeitig Kulturgut junger Menschen. Das bedeutet, dass das Ausleben dieses Sportes in direktem Zusammenhang mit Leistungsbereitschaft, kreativer Entfaltung und Aneignung von urbanem Raum in einem gesellschaftlich anerkannten Rahmen steht. Junge Menschen treffen sich vordergründig zum Zwecke des Sportes, jedoch entwickeln sich Freundschaften und die Pausen werden darüber hinaus zu Gesprächsplattformen für andere jugendrelevante Themen. Mit der Organisation eines Contests, welcher sozusagen das Highlight dieser Szene ist, wollen wir die Jugendlichen aus Schwarzenberg unterstützen, sich aneinander zu messen, ihre Fähigkeiten der Öffentlichkeit darzubieten und so ein Verständnis diese für den Sport zu erzeugen. Die Jugendlichen haben sich überlegt, eine exklusive „Boxengasse“ zu installieren. für sie wäre es ein Highlight, an ihrem Wettkampftag eine professionelle Werkstatt in mobiler Form anzubieten. Beispielsweise bekommt jeder Teilnehmer einen Gutschein für einen „Reifenwechsel“. Dabei kommen Profi und Amateur ins Gespräch und können sich über Technik, Tricks und Material austauschen. Des weiteren wird sportliche Fairness gewahrt und der Sportsgeist angeregt, weil der Materialvorteil minimiert wird. Die Organisation der Veranstaltung wird durch die Fachkräfte der Mobilen Jugendarbeit in direkter Kooperation mit den Jugendlichen der Anlage durchgeführt. Bereits 2016 und 2017 zeigten die Jugendlichen zwischen 14 und 21 Jahren ein hohes Maß an Engagement und verantwortungsvollem Verhalten in der Planungs-, Durchführungs- und Nachbereitungsphase. Das Vorhaben wird als Projekt umgesetzt und hat Prozesscharakter. Die pädagogische Zielstellung ist vordergründig die Unterstützung des Gruppenprozesses zum Zweck der Verantwortungsübernahme für einen öffentlichen Raum. Daraus ergeben sich Möglichkeiten der individuellen Entwicklung. Für die Teilnehmenden soll vor allem das eigenverantwortliche Handeln und Soziale Teilhabe angestrebt werden. Angesprochen werden zum Veranstaltungstag alle Jugendlichen, deren Familien, Anwohner des Stadtteils und andere Interessierte um zu schauen, ins Gespräch zu kommen und einen besonderen Tag zu erleben. Neben dem Wettkampf wird ein familienfreundliches Rahmenprogramm mit Musik, einem Verpflegungsangebot und anderen Aktivitäten angeboten. Diese Angebote finden in Kooperation mit Projekten der AWO Erzgebirge gGmbH statt.


 

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