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Ausbau des Hochgeschwindigkeitsbreitbandnetzes in den Ortschaften der Stadt Schwarzenberg
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Beschreibung des Vorhabens, Stand: 07.08.2020

Die Stadt Schwarzenberg hat sich entschieden, die Herausforderung der Zukunft im Hinblick auf hochleistungsfähige Telekommunikationsnetze anzunehmen, um sich ein eigenes Glasfasernetz für die unterversorgten Gebiete zu schaffen. Bund und Land stellen großzügige Finanzhilfen für einen derartigen Ausbau zur Verfügung, die Lösung der Aufgabe an sich wird in kommunaler Verantwortung umgesetzt.

Das Gebiet der Großen Kreisstadt Schwarzenberg umfasst eine Fläche von 46,31 km² und beheimatet derzeit rund 16.500 Einwohner. Im Vorfeld der Fördermittelbeantragung zum Breitbandausbau wurden die als unterversorgte Gebiete zu klassifizierenden Ortslagen ermittelt. Nach der Auswertung der Markterkundung, dem Breitbandatlas des Bundes sowie dem Infrastrukturatlas der Bundesnetzagentur wurde eine Versorgungskarte des Stadtgebietes erstellt.

Im Dezember 2017 konnte die Stadt nach erfolgreich durchgeführter Markterkundung einen Fördermittelbescheid durch den Bund für den Glasfaserausbau in vorläufiger Höhe von 3.294.868 € entgegennehmen. Der Freistaat Sachsen trägt seinerseits mit entsprechenden Finanzhilfen in vorläufiger Höhe von 1.647.434 € dazu bei. Die abschließenden Bescheide stehen noch aus.

Nach erfolgter europaweiter Ausschreibung der Planung konnte der Zuschlag an das Planungsbüro Drees und Sommer aus Leipzig vergeben werden.
Der Zuschlag für die Betreibung konnte nach erfolgter europaweiter Ausschreibung am 10.12.2018 an die Vodafone GmbH erteilt werden. Der Pacht- und Betriebsvertrag wurde am 13.05.2019 von den Partnern Stadt Schwarzenberg und Vodafone GmbH feierlich unterzeichnet.

Im Mai 2019 gab es weiterhin in den jeweiligen Ortschaften Informationsveranstaltungen zur Umsetzung des eigentlichen Ausbauprojektes sowie zu allen damit verbundenen Fragen, wie Gestattung für Hausanschlüsse, Kundenverträge etc.

Die Ausführungsplanung wurde erarbeitet und die Beschlussfassung zur europaweiten Ausschreibung der Bauleistungen für das Hochgeschwindigkeitsbreitbandnetz in den Ortschaften der Stadt am 24.06.2019 im Stadtrat beschlossen.
Die Phase der Vorvermarktung durch Vodafone endete am 31.08.2019. Entsprechende Kundenverträge sowie Grundstücksnutzungsverträge wurden abgeschlossen. Bei weiterem Bedarf an einem Hausanschluss in den unterversorgten Gebieten stehen Herr Wittig und Herr Klebsch vom Bauamt (Telefon: 03774 266-422 und -414, e.wittig@schwarzenberg.de; l.klebsch@schwarzenberg.de) gern zur Verfügung.

Für alle Schulen im Gebiet der Stadt Schwarzenberg auch außerhalb der unterversorgten Gebiete wird der Anschluss an das Glasfasernetz gewährleistet. Bei den unterversorgten Gebieten handelt es sich im Wesentlichen um die Ortschaften Bermsgrün, Erla-Crandorf, Grünstädtel sowie Pöhla. Der geplante Ausbau umfasst die Erschließung von 918 Adressen/Hausanschlüssen und 1.467 Haushalten Hinzu kommen 561 Adressen, die für den Ausbau entsprechend der Förderrichtlinie vorbereitet werden. Die Länge der zu bauenden Trasse, welche die Hausanschlüsse einbezieht, beläuft sich auf rund 84 km. Dies umfasst nicht nur private Haushalte, sondern auch eine Vielzahl von Unternehmen, öffentlichen Gebäuden und Schulen.

Ziel der Maßnahme ist es, nach Realisierung des Ausbaus flächendeckend in den unterversorgten Gebieten eine Versorgung mit mindestens 100 Mbit/s bereitzustellen.
Den Bürgern in diesen Stadtgebieten wird eine zukunftssichere, nachhaltige und hochwertige Breitbandinfrastruktur der nächsten Generation zur Verfügung gestellt.
Die europaweite Ausschreibung der Bauleistungen erfolgte im Oktober 2019.
Die Beschlussfassung zur Vergabe der Bauleistungen erfolgte in der Stadtratssitzung am 02.03.2020.

Die Vergabe der Bauleistungen erfolgte an folgende Firmen:

- Los 1 und Los 2 Bauleistungen unterteilt in die Baubereiche Cluster 1 und Cluster 2 an die
Firma: NES-Mir Bau GmbH aus Darmstadt

- Los 3 Verkabelung bzw. Verglasung des Leerrohrsystems sowie Los 4 POP Point of Presence
(Technikgebäude einschl. Ausstattung) an die Firma: SysKom Kommunikationstechnik GmbH aus Chemnitz

Am Montag, dem 20. April 2020, konnten nach monatelanger Vorbereitung endlich die ersten Baumaßnahmen zur Schaffung einer leistungsfähigen Glasfaserinfrastruktur beginnen.

Im Rahmen der Tiefbauarbeiten werden die Leerrohre in offener und geschlossener Bauweise verlegt. Weiterhin erfolgt das Setzen von Schächten und Netzverteilern. Das Projekt umfasst auch die Herstellung eines Point of Presence Standortes für die aktive Technik in Schwarzenberg. Beim Ausbau werden die technischen Rahmenbedingungen des durch das Bundesförderprogramm vorgegebenen Materialkonzeptes eingehalten.

Auf Grund der Situation in der Corona-Krise musste der geplante feierliche 1. Spatenstich zum Ausbau des Hochgeschwindigkeitsbreitbandnetzes in den Ortschaften der Stadt Schwarzenberg Anfang April verschoben werden. Dieser konnte am 3. Juni 2020 im Ortsteil Erla-Crandorf nachgeholt werden.
Vor Ort waren u.a. die 1. Stellvertretende ehrenamtliche Oberbürgermeisterin der Großen Kreisstadt Schwarzenberg, Lilly Vicedom, Staatssekretärin Ines Fröhlich, Alexander Krauß – Mitglied des Deutschen Bundestages, Landrat Frank Vogel, Daniel Knohr – Regionalleiter atene KOM GmbH, Rolf-Peter Scharfe – Leiter Glasfaser-Kooperationen Vodafone GmbH, Herr Sari und Herr Hamed – Bauleiter NES-MIR, Herr Arndt– Geschäftsführer SysKOM sowie Vertreter des Stadtrates und Ortsvorsteher.

Ines Fröhlich, Staatssekretärin im Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr hat in Schwarzenberg mit dem symbolischen ersten Spatenstich den offiziellen Startschuss für das Projekt zum geförderten Glasfaserausbau gegeben.

Staatssekretärin Fröhlich: „Ein leistungsfähiges Breitbandnetz ist die Voraussetzung dafür, dass die Menschen, Unternehmen und unsere Kommunen in Sachsen die Chancen der Digitalisierung nutzen können. Es ist also auch eine Frage der Teilhabe an der Entwicklung, an der Zukunft. Deshalb ist uns der Breitbandausbau so wichtig. Doch ganz ohne Engagement der Landkreise und Kommunen geht es dennoch nicht. Deshalb danke ich den Verantwortlichen um Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer und dem Stadtrat, die sich der Herausforderung gestellt haben. Schwarzenberg ist die zweite Erzgebirgskommune, die im Betreibermodell mit dem Bau der Infrastruktur beginnt.“

Im Betreibermodell baut der Zuwendungsempfänger, hier die Stadt Schwarzenberg, selbst das neue passive Glasfasernetz und verpachtet es an ein Telekommunikationsunternehmen, welches in einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren gebunden wird. Für den Breitbandausbau in Schwarzenberg werden ca. 20,7 Mio. Euro investiert.

Als Besonderheit erfolgte der 1. Spatenstich nicht mit einem symbolischen Spaten, sondern die Gäste und Medienvertreter konnten sich am Bohrspülgerät einen Eindruck über die Arbeitsweise zur Verlegung von Leerrohrverbänden verschaffen.

Heidrun Hiemer, Oberbürgermeisterin der Großen Kreisstadt Schwarzenberg, im Vorfeld:

„Ein weiterer großer Meilenstein zur Errichtung einer leistungsstarken Glasfaserinfrastruktur in den Ortschaften der Stadt Schwarzenberg kann nun in Angriff genommen werden. Das ist eine große Erleichterung. Mit dem offiziellen 1. Spatenstich bedanken wir uns als Stadt bereits jetzt bei den Vertretern von Bund und Land für die großzügige Förderung und bei allen Partnern, die am Projekt mitwirken.“

Derzeit erfolgen die Tiefbauarbeiten in folgenden Bereichen:

Schwarzenberg
Im Bereich Oswaldtalstraße ist die Bohrtechnik im Einsatz.
Am Kreisverkehr B101 Schwarzenberg erfolgte mit dem Umbauarbeiten der Telekomanlagen eine koordinierte Mitverlegung der Leerrohrverbände. Hier ist der 2. Bauabschnitt ab 20.07.2020 mit Beginn der Sommerferien geplant.

Erla-Crandorf
Die Bohrtechnik im Bereich „Sportplatz“ und „Hohes Rad“ ist abgeschlossen.
Ein Bautrupp arbeitet im Bereich Wohngebiet „Am Hohen Rad“ und ein weiterer entlang der Crandorfer Straße (K9130) zum Wohngebiet „Vogelherd“.

Pöhla
Im Ortsteil Pöhla sind die Tiefbauarbeiten an der Ludwig-Jahn-Straße abgeschlossen. Die Kolonne arbeitet derzeit im Bereich „Luchsbachtal“

Im Baubereich Los 1 (Gebiet Gartenstraße-Zentralfriedhof SZB in Richtung Heide-Hinterhenneberg und Erla Crandorf) wurden bis jetzt ca. 1,4 km Tiefbau-Haupttrasse hergestellt. Im gesteuerten Bohrspülverfahren wurden ca. 2 km Trasse abgearbeitet . In den Bereichen „Am Hohen Rad“ wurden 15 Hausanschlüsse mit ca. 100 m Tiefbau hergestellt.

Im Baubereich Los 2 (Gebiet Gartenstraße-Zentralfriedhof in Richtung Grünstädtel und Pöhla) wurden bis jetzt ca. 2,4 km Tiefbau-Haupttrasse hergestellt. Im gesteuerten Bohrspülverfahren wurden ca. 600 laufende Meter Trasse abgearbeitet. In den Bereichen Oswaldtal und Pöhla wurden 55 Hausanschlüsse mit ca. 600 m Tiefbau hergestellt.
Die mit Leerrohr vorbereiteten Hausanschlüsse können auf 18 Stück (im Bereich Oswaldtalstraße) beziffert werden.

Mit Grundstückseigentümern, die bereits einen Grundstücksnutzungsvertrag abgeschlossen haben, werden vor Erstellung der Hausanschlüsse die Verlegekonzepte durch den Mitarbeiter des Bauamtes, Herrn Wittig, abgestimmt.

Weiterhin werden in den Baubereichen die Grundstückseigentümer angeschrieben, welche noch keinen Grundstücksnutzungsvertrag abgeschlossen haben. Sollte Interesse für einen Abschluss bestehen, können dann ebenfalls Termine mit Herrn Wittig vereinbart werden.

 

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Ihr Ansprechpartner
Ansprechpartner in der Stadtverwaltung ist Herr Lutz Klebsch, Telefon 03774 266-414, E-Mail l.klebsch@schwarzenberg.de. Hier können auch Interessierte Fragen stellen, inwieweit ihr Grundstück vom Ausbau betroffen ist oder nicht.

Aus dem aktuellen Baugeschehen

Pressemitteilungen/ Historie

Wichtige Informationen bei Interesse an einem Hausanschluss (Grundstücksnutzungs- vertrag)

Impressionen vom offiziellen 1. Spatenstich am 03.06.2020