Stadtgründung im Zuge planmäßiger Besiedlung der Region, Errichtung der Burg (1282 erste urkundliche Erwähnung der Stadt)
1550 - 1850
Bergbaurevier, Beginn der Zinn-, Blei- und Silbergewinnung und -verarbeitung, mehrere Stadtbrände verwüsten Schwarzenberg
Entwicklung der Altstadt um die Burg
1850 - 1945
Niedergang des Bergbaus
1858 Eisenbahnanbindung der Stadt, in der Folge zügige Industrialisierung im Zuge des Aufschwungs der Industrieregion Westerzgebirge, Entwicklung von Industriebetrieben mit Schwerpunkt Metallbearbeitung, Maschinenbau, Holzverarbeitung im Tal von Schwarzwasser und Mittweida
Ausdehnung der städtischen Besiedlung in den Talzonen mit Schwerpunkt in der Vorstadt, Neustadt, Wildenau, Sachsenfeld und Erla; Entstehung von Neuwelt und Brückenberg
schrittweise Eingemeindung der heutigen Stadtteile Sachsenfeld, Wildenau und Neuwelt
11. Mai - 25. Juni 1945
nach Ende des 2. Weltkrieges blieb Schwarzenberg von den alliierten Mächten zunächst unbesetzt
ab 1970
Errichtung der großen Wohnungsbaustandorte Heide und Sonnenleithe im Rahmen des bezirksgeleiteten, komplexen Wohnungsbauprogramms, starkes Bevölkerungswachstum
1990 - heute
einschneidender Strukturwandel, dramatischer Rückgang der Industrie sowie der Arbeitsplätze in Stadt und Region,
Entwicklung neuer Gewerbebetriebe aus erhaltenen traditionellen Industriekernen, Neuinvestitionen auf Altindustrieflächen im Talbereich, Erschließung des neuen Industrie-und Gewerbegebietes Neuwelt
großflächige Konversion und Entwicklung der neuen Handels- und Dienstleistungszentren um die Altstadt
die ehemals selbstständigen Gemeinden Grünstädtel, Bermsgrün,Erla/Crandorf und Pöhla werden eingemeindet
Ausführliche Informationen zur Stadtgeschichte finden Sie hier.