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Schwarzenberg - 65 Jahre UNBESETZT
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„Schwarzenberg - UNBESETZT!“, so lautet die Bezeichnung für eine deutschlandweit einzigartige Begebenheit im Nachkriegsdeutschland 1945. Gemeint sind damit sechs Wochen im Mai und Juni 45, in denen die Stadt unbesetzt blieb von russischen und amerikanischen Truppen. Ein antifaschistischer Aktionsausschuss übernahm stattdessen die Macht und veranlasste die wichtigsten Maßnahmen zur Wiederherstellung eines „normalen“ Lebens in der Stadt.



Durch den weltbekannten Schriftsteller und späteren Alterspräsidenten des Bundestags Stefan Heym, wurde diese geschichtliche Einmaligkeit bekannt gemacht. Er schrieb auf der Grundlage der historischen Begebenheiten seinen 1984 erschienenen Roman „Schwarzenberg“. Künstler in Schwarzenberg belebten seine Geschichte zusätzlich mit der Fiktion von der „Freien Republik Schwarzenberg“.
Zum 65-jährigen Jubiläum der geschichtlichen Besonderheit im Jahr 2010 wird in einer sechswöchigen Veranstaltungsreihe unter dem Motto „Vom Damals ins Heute“ den damaligen Begebenheiten auf den Grund gegangen.

Stempel u Zeitraum u BM
Plakat Straßenfest




Höhepunkt wird das Straßenfest „Schwarzenberg - Unbesetzt“ am 19. Juni sein. Dann wird in den unterschiedlichen „Sektoren“ der englischen, französischen, amerikanischen und russischen „Besatzungsmächte“ ein buntes kulturelles Miteinander im Stadtgebiet gefeiert werden, in der natürlich auch eine Passstelle der „Freien Republik“ Schwarzenberg und der "Schwarzmarkt" nicht fehlen darf.

 

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