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Unbesetzte Zeit
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Der Krieg war aus und keiner kam...

Am 8. Mai 1945, genauer um 23:01 Uhr, trat die Kapitulation Deutschlands in Kraft. Damit fand der 2. Weltkrieg auf deutschem Boden sein Ende, somit auch die sinnlose Zerstörung und das unsagbar große Leid, das er über die Menschen hier und in ganz Europa gebracht hat. Das Territorium Deutschlands wurde gemäß den im Vorfeld zwischen den Alliierten und Sowjetrussland getroffen Absprachen unter den Siegermächten aufgeteilt.
Die sich im Zerfall befindlichen Verwaltungs-strukturen wurden nach und nach durch Militärkommandanturen ersetzt. Es wurde damit begonnen, die Grundversorgung der Bevölkerung sicherzustellen und einen zügigen Wiederaufbau in ganz Deutschland zu koordinieren.

Auf dem Gebiet des ehemaligen Landkreises Schwarzenberg im Westerzgebirge sollte die Geschichte vorerst einen anderen Verlauf nehmen. Für ganze sechs Wochen blieb das Gebiet unbesetzt. Statt alliierter oder russischer Militärs koordinierte ein antifaschistischer Aktionsausschuss den Wiederaufbau der Organisationsstrukturen und die Versorgung der Menschen mit Lebensmitteln.

Titelbild der Broschüre "Der Krieg war aus und keiner kam"
Postkartenmotiv der Künstlergruppe Zone e.V. vom Ortseingangsschild der "Freien Republik Schwarzenberg"

Der Schriftsteller Stefan Heym interpretierte diese historischen Begebenheiten in seinen Roman „Schwarzenberg“ auf seine ganz eigene Art. Mit dem Romanstoff legte er den Grundstein für den Traum von der "Freien Republik Schwarzenberg", dem die Künstler des Vereins „KunstZone“ e.V. schließlich zur weltweiten Bekanntheit verhalfen.

Seither bewegt sich die Geschichte zwischen Wirklichkeit und Fiktion, zwischen dem was war und dem, was hätte vielleicht einmal sein können.

 
 
 
 
 

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