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Bergbaulehrpfad Fröbesteig
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Übersichtskarte Fröbesteig

Der Lehrpfad nimmt seinen Anfang unterhalb des ehemaligen Rittergutes Obersachsenfeld an einer Kaue. Schnitzfiguren, die sich wie auf einem Pyramidenteller drehen, stellen ehemalige traditionelle Berufe des Ortsteiles dar. Darunter befindet sich auch ein Bergmann mit einer Erzstufe in den Händen, der an den einstigen Bergbau in diesem Gebiet erinnern soll.
Eine nebenstehende Übersichtstafel orientiert über den Verlauf des Wander- und Lehrpfades "Fröbesteig". Nach dem Weg bergaufwärts rechts entlang der Straße "Am Schloßwald", erreichen Sie bald vor einem Sägewerk die ersten Stollnmundlöcher. Das Mundloch des „Treue Freundschaft“ Stollns entdecken Sie unmittelbar am Ufer des Schwarzwassers. Daneben befindet sich ein wiedererrichtetes Absetzbecken der ehemaligen Farbenschlämme. Zwei Pfade führen den steilen Hang hinab. Etwas oberhalb der Straße im Wald, mit einem Steig verbunden, ist die Halde des "Rautenstock Stollns" zu sehen.

Der Weg führt weiter zum alten Kalkwerk. Linksseitig der Straße in einem Garten befindet sich ein villenähnliches Gebäude, welches auf dem Unterbau des ehemaligen Kalkbrennofens errichtet wurde. Am Ende des Gartens führt ein schmaler Feldweg, der sogenannte "Grünhainer Weg", bergwärts. Beim genauen Hinsehen orten Sie links die Trasse, auf der vormals der Kalkstein abwärts zum Ringofen transportiert wurde. Danach erreichen Sie das Mundloch des "Neujahr Stollns", ehemals Förderstolln des untertägigen Kalkabbaues, und schließlich nach dem Waldrand die dazugehörige Binge.

Wie auf einem Häuersteig führt der Weg bergan durch den Wald und über einen Feldweg zum gegenüberliegenden Waldstück. Ein sanft absteigender Waldweg mit einem Hinweis zu einem Abstecher zur Bärenhöhle, an der nach Überlieferungen der letzte Bär des Westerzgebirges geschossen wurde.
Der weitere Wegführt bis zum sogenannten "Jagdhäuschen". Von hier aus verläuft der Lehrpfad bis zu Fundgrube Gelbe Birke. Er ist vom Waldrand an identisch mit dem Wanderweg, welcher eine rote Strichmarkierung trägt. Am Sauerwiesenbächel erreichen Sie die legendäre "Gelbe Birke Fundgrube". Sofort erkennbar sind die beiden Teiche und der "Anshelmplatz", etwas versteckt das Mundloch des Stollns. Den Weg bergaufwärts zum Breiten Feld" hin, zeigen Hinweistafeln die Standorte verstürzter Tagesschächte: Hermann-, Kalk-, Alexander- und Guckäuschelschacht. Anschließend führt wiederum ein Häuersteig links vom Bach talwärts. Eine Schutzhütte lädt zum Verweilen ein. Ein Wegweiser mit grüner Strichmarkierung zeigt den Weg zur historischen Köhlerhütte Fürstenbrunn.

Im sumpfigen Waldgelände unterhalb liegt der "Rote Schacht", das 2. Lichtloch des „Treue Freundschaft“ Stollns.
Am Oswaldbach entlang führt Sie im Talgrund die Straße in Richtung Schwarzenberg, Ortsteil Wildenau. Rechts, am Fuße einer steilen Halde, steht ein Häuschen, einst das Huthaus der „Treue Freundschaft Fundgrube“. Gleich hinter dem Haus versteckt sich das Mundloch des Carl Haidinger Stollns. Eine Besichtigung ist nicht möglich.
Hoch oben auf der Halde stand vor Jahren die Kaue über dem Tagesschacht des Carl Haidinger Stollns, von den Einheimischen „Hummelslust“ genannt. Dieser Fahr- und Förderschacht diente dem „Treue Freundschaft“ Stolln gleichzeitig als erstes Lichtloch.

Schließlich erreichen Sie im Ortsteil Wildenau wieder die Straße "Am Schloßwald". Bei der Einmündung des Oswaldbaches in die Große Mittweida befand sich im späten Mittelalter eine Waffenschmiede.

Über den Wanderweg mit der grünen Strichmarkierung gelangen Sie zurück ins Stadtzentrum, entlang der Straße "Am Schlosswald" zum Ausgangspunkt. Am 30.06.2001 wurde dieser Bergbaulehrpfad in "Fröbe-Steig" umbenannt. Anlass war der 150. Geburtstag von Julius Ernst Fröbe.
Mit dieser Namensgebung wurden zwei Söhne der Stadt Schwarzenberg geehrt, Bergdirektor Julius Fröbe und sein Sohn (Pädagoge, Heimatforscher und Schriftsteller) Dr. Walter Fröbe.

Was bedeutet der Begriff "Steig"?
Zu den alten Gerechtsamen, die der Bergbau für seine Leute bereithielt, gehört das Recht auf kürzestem Wege zur Fundgrube zu gelangen. Das war das Recht auf Weg und Steg, der Pfad den die Bergleute zurechttraten hieß in ihrer Sprache "Häuersteig".

 

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